Jan 05 2011

Elektronische Reiseführer sind oft praktisch anwendbar

Ein Reiseführer im herkömmlichen Sinne gibt es in Buchform oder in Gestalt einer leibhaftigen Person, die den Reiseort dem Touristen näher bringt. Ein digitaler Reiseführer ist eine moderne Entwicklung.

Elektronische Reiseführer werden derzeit von vielen Herstellern angeboten, wobei die Produktpalette stetig ausgebaut wird. Es gibt aber verschiedenste Formen von digitalen Reiseführern, die entweder am Reiseort selbst vorhanden sind oder im Handgepäck untergebracht werden können. Heutzutage setzt sich immer deutlicher eine Kombination aus lokalen und an der Person befindlichen digitalen Reiseführern durch, wobei die Möglichkeiten des Datentransfers über das Internet eine entscheidende Rolle spielen. Viele Reiseführerprogramme sind für Smartphones mit permanentem Internetzugang ausgelegt, welche die Informationen über den Standort, der vom Minicomputer über ein GPS-System ermittelt wird, direkt aus dem Internet bekommen. In manchen Städten benötigt man keinen Internetzugang, um an Informationen über wichtige Sehenswürdigkeiten und Orte zu gelangen, wenn man sich direkt dort befindet. Hier wurden spezielle Stationen eingerichtet, von denen per Bluetooth oder W-LAN Reiseinformationen auf das Handy geladen werden können. Diese Stationen sind manchmal in der Form einer größeren Säule errichtet worden, wo man auf einem Bildschirm auch ohne Handy wie auf einer Zeittafel interessante Fakten über den Standort abfragen kann.

Reiseführer, die auf einem Handy bzw. Smartphone mit GPS-Empfänger und Internetzugang installiert sind, bieten auch weitere Vorteile gegenüber herkömmlichen Reiseführern in Buchform. Sie sind zum Einen leichter zu transportieren, zum Anderen bieten sie häufig eine größere und detaillierte Fülle an Informationen. Darunter sind auch Bewertungen von anderen Touristen oder Insidertipps von Einheimischen, welche in Reiseforen abrufbar sind und nur in den wenigsten Reisebüchern abgedruckt werden. Allerdings fehlt bei den meisten elektronischen Reiseführern, die ihre Informationen aus dem Internet holen, die Selektion und vernünftige Auswahl nach wesentlichen und unwesentlichen Fakten. So stehen zwar mehr Daten zur Verfügung, aber die wichtigen Informationen müssen erst vom Touristen selbst herausgesucht werden. Zusammenstellungen der wichtigsten Informationen über einen Reiseort sind zwar ebenfalls im Internet vorhanden, wenn man aber hochwertige Fakten möchte, muss man eventuell auf kostenpflichtige Portale zurückgreifen.

Digitale Reiseführer gibt es auch integriert in GPS-Geräten ohne Internet- oder Telefonfunktion. Die Informationsfülle dieser Reiseführer ist vergleichbar mit denen herkömmlicher Buchreiseführer, häufig sind sogar noch mehr Informationen digital integriert worden. Allerdings muss man hierbei beachten, dass es sich um sorgfältig gefilterte Informationsmengen handelt, welche auch sofort brauchbar sind. Diese Geräte sind meistens ebenfalls kombinierbar mit den Informationsgeräten an den Sehenswürdigkeiten, daher können hier auch detaillierte Informationen abgebildet werden. Eine wichtige Funktion, die derzeit immer weiter entwickelt wird, ist die automatische optische Erkennung von Sehenswürdigkeiten durch Handykameras. Heutzutage ist diese Technologie teilweise sogar sinnvoll einsetzbar.